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Analytik NEWS
Das Online-Labormagazin
08.02.2026

08.12.2025

Terminrisiken in Investitionsprojekten systematisch erkennen, bewerten und steuern.


Mit dem neuen Statuspapier "Schedule Risk Analysis for Capital Projects - A Practical Guide" bietet die DECHEMA/VDI-Fachgruppe Cost Engineering Fachleuten aus der Prozess, Chemie- und Anlagenbauindustrie sowie Projektverantwortlichen in Betreiberunternehmen konkrete Handlungsempfehlungen, um Terminrisiken in Investitionsprojekten systematisch zu erkennen, zu bewerten und zu steuern.

Zeit ist Geld - das gilt auch in der Prozessindustrie. In Zeiten zunehmender technischer Komplexität, globaler Lieferketten und hoher regulatorischer Anforderungen sind Terminabweichungen und Verzögerungen ein zentrales Projektrisiko.

Eine fundierte Schedule Risk Analysis (SRA) ermöglicht es, Unsicherheiten frühzeitig zu erkennen, realistische Zeitpläne zu entwickeln und kritische Pfade transparent zu machen. Sie ist damit ein essenzielles Instrument für effizientes Projektmanagement, verlässliche Kosten- und Terminprognosen sowie entscheidungsorientierte Risikosteuerung.

Das neue DECHEMA-Papier verbindet Theorie und Praxis und stellt kompakte Methoden, Anwendungsbeispiele und internationale Best-Practice-Ansätze bereit. Es zeigt, wie sich Kosten- und Terminrisiken nahtlos miteinander verknüpfen lassen - von der frühen Konzeptphase bis zur Realisierung. Vorgestellt werden unter anderem:

  • die Integration des Phase-Gate-Prozesses mit systematischem Risikomanagement
  • praxisgerechte Ansätze für High-Level- und Detail-Analysen
  • der Einsatz von Monte-Carlo-Simulationen zur quantitativen Bewertung möglicher Projektverzögerungen.

Die Veröffentlichung richtet sich vor allem an Projektleitungen, Betreiberunternehmen, Investoren und Entscheidungsträger, die Termin- und Kostenrisiken methodisch steuern und die Planungssicherheit ihrer Projekte erhöhen möchten.

» Statuspapier zum Download PDF

Quelle: DECHEMA