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Das Online-Labormagazin
18.09.2020

10.09.2020

Fluoreszenzspektroskopie von Basispolymeren aus der Industrie

Marion Egelkraut-Holtus, Shimadzu Europa GmbH



Mikroplastik und Kunststoffe in der Umwelt sind weltweit eine der größten Herausforderungen: für die Menschheit, die Tierwelt und die Umwelt. Am Beispiel von PET-Flaschen wurde gezeigt, dass sich Polyethylenterephthalat (PET) mit der Fluoreszenz-Spektroskopie gut untersuchen lässt.

Deren Fluoreszenz-Intensität gibt Rückschlüsse auf die Materialzusammensetzung, wobei einfach ein Stück der PET Flaschenwand zur Fluoreszenzbestimmung genutzt wurde. Fluorophore wurden dabei sichtbar, die man vielleicht nicht in den transparenten, farblosen oder leicht bläulichen klaren Polmerkstücken vermutet hätte.

Dieser Teil der Artikelfolge erweitert den Fokus auf verschiedene Polymere. Es werden Polymere untersucht, die nicht aus dem Verbraucherbereich kommen, sondern "frisch" oder "rezykliert" direkt aus der industriellen Herstellung. Dazu wurden glasklare und farblose Polymere ausgewählt, wie Polycarbonat (PC), Polystyrol (GPPS), Styrolacrylnitril (SAN) und ein Rezyklat aus Polycarbonat (PCrec). Die hier aufgezählten industriellen Polymervarianten werden als "Glas-Ersatz" zum Beispiel in der Industrie eingesetzt, weil sie Härte (Schlagfestigkeit) und Robustheit mit sich bringen.

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