UV/VIS - Grundlagen
Kurze Einführung in das Thema UV/VIS-Spektroskopie
Bei der UV/VIS-Spektroskopie werden die elektromagnetischen Wellen des ultravioletten (UV) und des sichtbaren (visible = VIS) Lichts genutzt. Der Wellenlängenbereich von UV-Licht liegt zwischen 10 nm und 390 nm, der sichtbare Bereich des Lichts deckt den Wellenlängenbereich von 390 nm bis 780 nm ab. UV/Vis-Spektrometer messen, je nach Typ und Bauart Messbereiche innerhalb dieses Wellenlängenbereiches, oder auch darüber hinaus
Durch die Bestrahlung der Moleküle mit elektromagnetischen Wellen werden Valenzelektronen (beispielsweise die Elektronen der p- und d-Orbitale der äußeren Schalen) angeregt, das heißt, in ein höheres Energieniveau angehoben.
Anhand der Energieabsorption des untersuchten Moleküls erhält man Informationen über Bindungsverhältnisse im Molekül.
Der Zusammenhang von Wellenlänge des absorbierten Lichts und der aufzuwendenden Energie, um ein Elektron auf ein unbesetztes höheres Orbital anzuheben, ist durch die Einstein-Bohr-Gleichung gegeben.
