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Das Online-Labormagazin
02.12.2020

12.11.2020

Scale up und Scale down bei chemischen Synthesen

Haron Sekkai , Ingenieurbüro Haron Sekkai



Es gibt mitunter große Herausforderungen, um chemische Synthesen im Labormaßstab auf den Kilolabormaßstab und weiter in den Produktionsmaßstab abzubilden. Dabei ist es vorteilhaft, sich auf wenige Eingriffe in den Prozess zu beschränken, um das gesamte Handling so einfach wie möglich zu halten.

Was im Labor gut funktioniert, kann eine oder zwei Stufen weiter bei der Produktion schon nicht mehr so schön und einfach funktionieren. Denn Laborbedingungen sind das eine, und nicht immer mit den Produktionsbedingungen in Kilolabor und Technikum zu vergleichen.

Bei Scale up und scale down stellen sich unter anderem die Fragen: Wo anfangen und wo aufhören? Welches Equipment wird benötigt? Welches Equipment kann in weite-ren Stufen auch genutzt werden? Gibt es ein einfaches Handling?

Ein Blick in ein heutiges Chemielabor zeigt, dass die Mikroelektronik und Mikroprozessortechnik schon seit einigen Jahren Einzug gehalten haben. Ob Temperiergerät, Rührwerk, Dosierpumpe, Waage... viele Geräte verfügen heute über Schnittstellen, die eine Ansteuerung mittels PLS oder Computer erlauben. Was früher - und heute auch noch oft - von Hand bedient wurde und wird, lässt sich auch gut und oft günstig mit Hilfe von Laborautomatisierungssoftware handeln, die im Idealfall auch für die Übertragung der Prozessbedingungen vom Labormaßstab auf einen größeren Maßstab eingesetzt werden kann.


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