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20.08.2022

23.08.2021

Kunststoffoberflächen von Bakterien frei halten

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In Kliniken und Arztpraxen ist es enorm wichtig, mit sterilen Geräten zu arbeiten und generell einen hohen Hygienestandard zu gewährleisten. Für diesen medizinischen, aber auch für andere Bereiche bietet das Unternehmen Flux Polymers GmbH eine innovative und simple Lösung für bessere Hygiene an.

"Unser einfaches Verfahren macht Kunststoffoberflächen in wenigen Minuten antibakteriell", sagt Geschäftsführerin Dr. Anita Luxenhofer. "Wir produzieren dazu ein Polymer, das durch Sprühen oder Eintauchen auf die Oberflächen aufgebracht und anschließend durch eine kurze UV-Beleuchtung dauerhaft fixiert wird."

Wirkung durch rein physikalischen Effekt

Die patentierte Beschichtung verhindere, dass sich Bakterien an den Kunststoffoberflächen anheften können. Die antibakterielle Wirkung basiere auf einem rein physikalischen Effekt. Toxische Substanzen, die Bakterien womöglich resistent machen, könnten aus der Beschichtung nicht freigesetzt werden.

"Das Verfahren ist schnell, kosteneffizient und verändert weder Optik noch Haptik des beschichteten Materials", versichert die Geschäftsführerin. Sie und ihr Team freuen sich sehr darüber, eine Finanzierung von Investoren erhalten zu haben, die vom Family Office Förster & Franke GmbH & Co. KG beraten werden. "Diese Investition wird unsere Go-to-Market-Strategie beschleunigen und uns helfen, auf dem europäischen Markt Fuß zu fassen", erklärt der kaufmännische Geschäftsführer des Teams, Joachim Schramm.

Wurzeln im historischen Standort der Fakultät für Chemie am Röntgenring

Ins Leben gerufen wurde Flux Polymers im Jahr 2014 von Professor Robert Luxenhofer am Lehrstuhl für Chemische Technologie der Materialsynthese der Julius-Maximilians-Universität Würzburg (JMU). In seinen ersten Jahren wurde das Projekt durch Gründungsstipendien aus den Programmen EXIST (Bundeswirtschaftsministerium) und Flügge (Bayerisches Wirtschaftsministerium) gefördert.

Mit starker Unterstützung durch das Innovations- und Gründerzentrum Würzburgs (IGZ) und das Servicezentrum Forschung- und Technologietransfer (SFT) der JMU kristallisierte sich schließlich ein vielversprechendes Konzept und Team heraus

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Quelle: Universität Würzburg