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Analytik NEWS
Das Online-Labormagazin
09.01.2026

09.01.2025

Recycling von CFK - Charakteristik und Toxizität der beim Schreddern entstehenden Stäube und Fasern

Dr. Götz A. Westphal, Dr. Christian Monsé, et al., Institut für Prävention und Arbeitsmedizin der DGUV Institut der Ruhr-Universität Bochum (IPA)

Dr. Lisa Tölle, Bond-Laminates GmbH


Kohlefaserverstärkte Kunststoffe (CFK) werden aufgrund ihrer Festigkeit und gleichzeitig geringem Gewicht zunehmend verarbeitet. Es fehlen aber noch gesicherte wissenschaftliche Erkenntnisse zu den gesundheitlichen Auswirkungen von Stäuben beim Umgang mit kohlefaserverstärkten Kunststoffen.

In einem Kooperationsprojekt wurde untersucht, wie sich verschiedene Recyclingverfahren auf die Gefährdung durch kohlefaserverstärkte Kunststoffe auswirken. Ein besonderes Augenmerk lag dabei auf entzündlichen Wirkungen der entstehenden Faserbruchstücke.

Kohlefaserverstärkte Kunststoffe bestehen aus Kohlefasern von etwa 8 μm Durchmesser und mehreren Hundert μm Länge, die in verschiedene Kunststoffmatrices eingebettet sind. CFK werden wegen ihrer hervorragenden Festigkeit und Steifigkeit bei gleichzeitig sehr geringem Gewicht zunehmend eingesetzt.

Rasterelektronenmikroskopie Carbonfassern
Rasterelektronenmikroskopische Aufnahmen von
Carbonfasern (Bild: Haibel N., Walter D., Gießen)
Verwendet werden sie beispielsweise in großen Rotoren von Windkraftanlagen, im Karosserie- und Flugzeugbau oder als leichte, druckfeste Tanks für Wasserstoff. Angesichts der wachsenden Nachfrage nach CFK stellt sich die Frage, wie diese weiterverarbeitet und entsorgt werden können.


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