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Labor Nachrichten 2026
- Grüner Wasserstoff ohne Ewigkeitschemikalien und Iridium
Grüner Wasserstoff gilt als unverzichtbarer Baustein der globalen Energiewende, doch seine Produktion steht noch vor massiven wirtschaftlichen und ökologischen Hürden. So eignet sich die vielve... - Neue KI-Methode revolutioniert das Design von Enzymen
Mit der Technologie können Forschende der TU Graz und Uni Graz artifizielle Biokatalysatoren konstruieren. Diese neuen Enzyme sind deutlich schneller, stabiler und vielseitiger einsetzbar als bishe... - Kaffee als Kontrastmittel-Ersatz in der Elektronenmikroskopie
Damit die Gewebestrukturen von biologischen Proben unter dem Elektronenmikroskop gut erkennbar sind, werden sie mit einem Kontrastmittel behandelt. Das Standardmittel hierfür ist Uranylacetat. Dies...
- Mikroplastik im Zu- und Ablauf von Kläranlagen bestimmen und eliminieren
Die Gefahr von Mikroplastik für Umwelt und Gesundheit ist in den vergangenen Jahren verstärkt ins Bewusstsein gerückt. Über Abwässer aus Haushalten und von befestigten Flächen abgeleitete Niedersch... - Nachhaltige Kunststoffe aus Pflanzenresten
Als Nebenprodukt der Holz- und Papierindustrie fallen weltweit Millionen Tonnen von Lignin an, das in den Zellen verholzter Pflanzen eine wichtige Stützfunktion übernimmt. Trotz seiner hohen Verfüg... - Nanoplastik in Wurzeln von Getreidepflanzen mit Elektronenmikroskopie nachgewiesen
Mikro- und Nanoplastik in Böden sind ein wachsendes Umweltproblem. Inwieweit landwirtschaftlichen Nutzpflanzen diese Partikel aufnehmen und ob sie dadurch in Nahrungsmittel gelangen, war bislang sc... - Cellulose statt Erdöl - nachhaltigen Schaumstoff entwickelt
Schaumstoffe haben zahlreiche Anwendungsmöglichkeiten, etwa im Automobil-, Haus- und Maschinenbau oder in Schuhen und Helmen. Bisher ist es üblich, diese Stoffe auf Basis von Erdöl herzustellen, wa... - Lebende Tattoos für Gebäude
Ein internationales Forschungsteam mit Beteiligung der TU Graz will Mikroorganismen in Fassadenfarbe integrieren und damit Hauswände zum Leben erwecken. Die lebende Farbe soll Oberflächen schützen,... - Wie chemische Bindungen entstehen: Physiker beobachten Energiefluss in Echtzeit
Eine neue Methode ermöglicht mittels Heliumtröpfchen und Laserpulsen den gezielten Start chemischer Prozesse. So werden Einblicke in den Energie- und Ladungstransfer bei der Entstehung von Bindunge... - Universitäres H2-Elektrolyse-Testzentrum im Megawattbereich eröffnet
Das neue Wasserstoff-Elektrolyse-Testzentrum am TU Graz-Campus Inffeldgasse ist eine in Österreich einzigartige Infrastruktur für die Entwicklung und Erprobung von Wasserstofftechnologien im indust... - Neue Methode zum Nachweis von Nanoplastik in Körperflüssigkeiten
Forschende der TU Graz haben gemeinsam mit dem Unternehmen BRAVE Analytics eine Methode entwickelt, um Nanoplastik in Flüssigkeiten zu detektieren und dessen Zusammensetzung zu bestimmen. Mikro... - Gedrucktes Hautimitat soll Tierversuche ersetzen
Ein Forschungsteam der TU Graz und des indischen Vellore Institute of Technology entwickelt ein mit lebenden Zellen ausgestattetes, 3D-gedrucktes Hautimitat, um Nanopartikel aus Kosmetika ohne Tier... - Papier aus Alttextilfasern herstellen
Altkleider werden bislang überwiegend verbrannt. Mit angepassten Verfahren aus der Papierherstellung ist es möglich, die Cellulosefasern aus Altkleidern zurückzugewinnen und daraus Kartonagen und a... - Mikroporöse Kristalle für mehr Lebensmittelsicherheit
Ein Forschungsteam um Paolo Falcaro hat eine mikroporöse Kristallverbindung entwickelt, die signalisiert, ob proteinreiche Lebensmittel verdorben sind. Es ist ein Ergebnis aus seinem per ERC Consol... - Realitätsnahe Emissionstests für Motorräder, Mopeds und Quads
Die TU Graz hat als Teil eines internationalen Projektkonsortiums neue Messtechniken und Messmethoden entwickelt, um Emissionen von L-Fahrzeugen im realitätsnahen Betrieb zu messen und entsprechend...
- Bessere MRT-Bewegtbilder durch neue Machine-Learning-Methode
Forschenden der TU Graz gelingt es mithilfe raffiniert trainierter neuronaler Netze, aus nur wenigen MRT-Messdaten präzise Echtzeitbilder des schlagenden Herzens zu erzeugen. Das Verfahren kann auc... - Meilenstein für weitere Kapazitätssteigerung von Batterien
Akkus unterbieten ihre theoretische Kapazität in der Praxis zum Teil deutlich. In einer Lithium-Eisenphosphat-Kathode konnten Forschende der TU Graz nun genau beobachten, wo der Kapazitätsverlust a... - "Tiny Biome Tales": Das menschliche Mikrobiom spielend verstehen
Auf und im Körper des Menschen leben unzählige Mikroorganismen - darunter Viren, Bakterien und Pilze. Zusammengenommen wiegen sie zwei Kilogramm und sind für unsere Gesundheit unverzichtbar: Sie un... - Non-Exhaust-Emissionen von Zügen sind nicht vernachlässigbar
Eine der ersten großen Studien zu den Abriebsemissionen von Schienenfahrzeugen belegt, dass besonders entlang von Bahntrassen viel mit Schwermetallen belasteter Feinstaub entsteht. Neben Abgase... - Schalten von Nanomagneten durch Infrarotlaser
Physiker der TU Graz haben berechnet, wie sich geeignete Moleküle durch Infrarot-Lichtimpulse zur Bildung winziger Magnetfelder anregen lassen. Gelingt dies auch im Experiment, könnte das Prinzip i... - Ein zweites Leben für Batterien
Ausrangierte Lithium-Ionen-Zellen aus Elektroautos könnten als stationäre Stromspeicher weiterverwendet werden. Forschende der TU Graz haben erste Indikatoren für deren verlässliche Zustandsbewertu... - Neuartiges UV-Breitband-Spektrometer revolutioniert die Luftschadstoffanalyse
Die an der TU Graz entwickelte laserbasierte Technologie ermöglicht die kontinuierliche Echtzeitanalyse von Luftschadstoffen sowie deren Interaktion mit anderen Gasen und Sonnenlicht. Sonnenlich... - Neue Methode zur Analyse nanoporöser Materialien
Anhand eines einzigen elektronenmikroskopischen Bildes können Forschende der TU Graz die Art und genaue Position von Fremdatomen in Hightech-Werkstoffen bestimmen. Auch dem Rätsel um die blaue Farb... - Umweltgifte aufspürt: PFAS auf der Skipiste
Per- und polyfluorierte Alkylverbindungen (PFAS) sind extrem langlebige Fluor-Verbindungen, die auch in Skiwachs verwendet werden. Die Forscherin Viktoria Müller von der Universität Graz hat Rückst...
- Das Mikrobiom von Obst und Gemüse beeinflusst die Vielfalt im Darm positiv
In einer Metastudie hat ein Forschungsteam des Instituts für Umweltbiotechnologie der TU Graz den Nachweis erbracht, dass der Verzehr von Obst und Gemüse positiv zur Bakteriendiversität im menschli...
