Zum InhaltZur Navigation
Analytik NEWS
Das Online-Labormagazin
11.03.2026

11.03.2026

analytica conference 2026: Von nachhaltigen Laboren bis zu neuen Karrierewegen


Vom 24. bis 27. März findet die analytica auf dem Münchner Messegelände statt. Begleitet wird sie vom 24. bis 26. März von der analytica conference. In zahlreichen Sessions berichten Wissenschaftler über aktuelle Themen aus Analytik, Qualitätskontrolle, Diagnostik, Mess- und Prüftechnik sowie aus der Biotechnologie und den Life Sciences.

Das wissenschaftliche Programm der analytica conference wird vom Forum Analytik gestaltet, das sich aus der Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh), der Gesellschaft für Biochemie und Molekularbiologie (GBM) und der Deutschen Gesellschaft für Klinische Chemie und Laboratoriumsmedizin (DGKL) zusammensetzt.

Für die Konferenz hat das Forum Analytik ein umfangreiches Programm zusammengestellt, das nahezu alle Bereiche der Analytik abdeckt und die neuesten Trends und Entwicklungen präsentiert. Die Themen haben einen hohen Praxisbezug, sodass Forschung und Anwendung gleichermaßen profitieren.

Wie aktuell die Themen sind, zeigt ein Blick ins Programm: So ist eine Session dem Thema "Green Analytical Laboratories of the Future" gewidmet. Analytische Labore weltweit suchen nach Wegen, ihre Umweltbelastung zu minimieren - ohne Abstriche bei der Leistung. Die Session bringt führende Wissenschaftler, Fachleute und Innovatoren aus der Industrie zusammen.

Sie zeigen, wie innovative Methoden und neue Technologien den Weg zu grüneren, aber auch intelligenteren, schnelleren und kosteneffizienteren Laboren ebnen. Eine anschließende Diskussionsrunde bietet Raum für den direkten Austausch mit den Experten.

Die Session "The Future of analytica conference: Early-career analysts" richtet den Fokus auf die nächste Generation der analytischen Wissenschaft. Vier Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler geben Einblicke in ihre aktuellen Forschungsthemen und berichten über ihre persönlichen Karrierewege - in Academia, Industrie oder Start-up-Umfeld.

Inhaltlich spannt die Session einen Bogen über zentrale Zukunftsthemen: biologische Komplexität analytisch erfassen, Nachhaltigkeit durch innovative Methoden, Digitalisierung als Grundpfeiler moderner Datenanalyse sowie neue Karrierewege für junge Analytiker. Die Session verbindet methodische Innovation, praktische Anwendung und persönliche Karriereperspektive - ideal für alle, die die Zukunft der Analytik aktiv mitgestalten möchten. Neben diesen und vielen weiteren Sessions rundet eine begleitende Posterausstellung, unterstützt von den Firmen Shimadzu, Agilent und YMC Europe, das Programm ab.

Im Rahmen der analytica conference 2026 vergeben zwei Arbeitskreise der GDCh-Fachgruppe Analytische Chemie Preise, die vor allem an den wissenschaftlichen Nachwuchs gerichtet sind. Der Deutsche Arbeitskreis für Analytische Spektroskopie würdigt herausragende Leistungen mit dem "Bunsen-Kirchhoff-Preis für Analytische Spektroskopie". Der mit 3.000 Euro dotierte und von der Analytik Jena GmbH unterstützte Preis richtet sich an erfahrene Nachwuchskräfte aus Universitäten, Forschungsinstituten oder der Industrie.

Der Arbeitskreis Archäometrie (AKA) vergibt zum ersten Mal den "Gerhard-Schulze-Nachwuchspreis". Der mit 500 Euro dotierte Preis würdigt herausragende Abschlussarbeiten im Bereich der Archäometrie und erinnert an Professor Gerhard Schulze, der die archäometrische Forschung in der analytisch-chemischen Community maßgeblich vorantrieb. Außerdem verleiht die Division of Analytical Chemistry der European Chemical Societie (EuChemS) den "EuChemS-DAC Tribute".

» Programm zur analytica conference

Quelle: Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh)