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Das Online-Labormagazin
26.06.2022

03.02.2022

Neue Möglichkeiten für Forschende und Start-ups im Bereich der Bio- und Medizintechnologie

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Wer im Life-Science-Bereich gute Ideen und Projekte umsetzen will, hat es in Niedersachsen bald viel leichter. Mit ihrem Rundum-Service sorgt die gemeinnützige Life Science Factory seit Januar 2022 dafür, dass Forschende und Start-ups ohne lange Planungszeiten sofort mit ihren Projekten im Bereich der Bio- und Medizintechnologien starten können.

Der Gründungs-Hub im Sartorius Quartier bietet auf vier Stockwerken modernste S1-Labore mit der Möglichkeit, auf S2-Labore aufzurüsten, eine Prototyping-Werkstatt - die Maker's Factory - sowie Büro-, Veranstaltungs- und Community-Räumlichkeiten. Alles ist on demand verfügbar. Das ermöglicht nach Vertragsabschluss den Direct Start - meist innerhalb von nur 24 Stunden.

Bei der Life Science Factory profitieren Forschende und Gründende unter anderem auch davon, dass sie sich um bau- oder sicherheitsrechtliche Vorgaben keine Gedanken machen müssen. Zudem wird es auf den Laborebenen auch allgemeine Flächen geben, wie beispielsweise Geräteräume für Zentrifugen, Bioreaktoren oder zur Zellkultivierung. Sowohl in der Größe als auch in der Ausstattung sind die Labore hochflexibel und modular auf die jeweiligen Bedürfnisse der Mietenden anpassbar.

Flexibilität als Schlüssel

Das "starre" Labor hat gerade im Start-up-Feld der Life-Sciences ausgedient. Da ist Flexibilität gefragt, denn es ergeben sich oft über Nacht ganz neue Anforderungen an das Labor-Layout oder an seine Größe. Die Life Science Factory kann diese Flexibilität aufgrund ihrer Größe vorhalten und beispielsweise durch das Einziehen von Wänden Privatlabore schaffen oder das Labor einfach vergrößern, wenn das Team wächst.

Neben dem Höchstmaß an flexibler Flächennutzung und der Einhaltung aller rechtlichen Vorgaben sind es aber oft die kleinen Dinge, die in der Gründungsphase organisiert sein wollen und daher viel Zeit fordern. Deshalb legt die Life Science Factory hohen Wert darauf, den zukünftigen Mietern viel dieser organisatorischen Arbeit abzunehmen.

Netzwerk, Kollaboration, Shared Knowlegde - nicht nur Schlagwörter, sondern gelebte Praxis

Zusätzlich sind die Zusammenarbeit und der interdisziplinäre Austausch eine der wichtigsten Grundlagen für zukunfts- und marktfähige Entwicklungen im Life-Science-Bereich. Die Life Science Factory legt deshalb viel Wert auf ein gutes Mentorenprogramm. So sind beispielsweise Vorträge von Patentanwälte oder von erfolgreichen Gründern und ebenso Workshops zu klassischen Gründungsaufgaben, wie der Erstellung eines Businessplans, in das Programm integriert.

Die Mieter profitieren also direkt von der kuratierten Community aus Vordenkenden, Changemakern und Branchenexperten. Der ständige interdisziplinäre Austausch und die Kooperationsbeziehungen innerhalb diese Ökosystems werden so zum festen Bestandteil und fördern konstant kollaborative, flexible und gleichzeitig hochpotente Zusammenarbeit. Eben alles, was es für eine erfolgreiche Biotech-Gründung benötigt!

Seit Januar 2022 sind die neuen Räumlichkeiten im Herzen des Sartorius Quartiers eröffnet und die ersten Mieter eingezogen. Wenn ihr mehr über das neue Konzept und die Life Science Factory in Göttingen erfahren wollt, dann schaut gerne hier vorbei.

Quelle: life science factory