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28.06.2022

28.09.2017

Forschung zu Magnesium-Legierungen ausgezeichnet

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Der Werkstoffforscher Privatdozent Dr. Jiehua Li wurde am 25. September 2017 mit dem Magnesium-Award des Helmholtz-Zentrums Geesthacht ausgezeichnet. Der Wissenschaftler von der Montan-Universität Leoben/Österreich, erhält den mit 5.000 Euro dotierten Preis für seine Forschungsarbeiten auf dem Gebiet der atomskaligen Charakterisierung der Clusterung vom gelösten Atomen und der beginnenden Bildung von Ausscheidungen im Magnesium-Legierungen mit Seltenen Erd-Elementen.

Der Preis wurde ihm vom Leiter des Magnesium Innovation Centre am HZG, Prof. Dr. Karl Ulrich Kainer, im Rahmen der "6th International Conference 6th International Conference on Magnesium" in Shenyang/China verliehen.

Seine grundlegenden Arbeiten zum Ausscheidungsverhalten in Magnesium-Legierungen haben das Ziel, das Anwendungspotential von diesen Legierungen in der Automobil- und Luftfahrtindustrie zu verbessern.

Dr. Jiehua Li und seine Forschungspartner an der Montanuniversität Leoben haben mithilfe fortschrittlicher Transmissionselektronenmikroskopie und Atomsonden-Tomographie die Cluster- und Ausscheidungssequenzen sowie das Verhalten von gelösten Atomen einzelner Legierungselemente in Ausscheidungen fortschrittlicher Magnesiumlegierungen aufgeklärt.

Seine Pionierarbeit an Mg-Nd-Gd (Y) -Zn-Zr-Magnesiumlegierungen hat die relevanten Verarbeitungsschritte für diese Art von Legierungssystemen identifiziert, um eine maximale Festigkeit bei zufriedenstellender Duktilität zu erreichen.

Dr. Jiehua Li absolvierte sein Studium an der Northwestern Polytechnical University, Xian, China im Jahr 2006 im Bereich Materials Processing (MSc). Im März 2010 erhielt er seinen Doktortitel an der Northwestern Polytechnical University, Xian, China. Von 2010 bis 2014 arbeitete er als Universitätsassistent an der Montanuniversität Leoben, Österreich. Seit Juli 2014 ist er Dozent an der Montanuniversität Leoben, Österreich. Im September 2015 habilitierte er im Bereich der Gießereitechnik an der Montanuniversität Leoben, Österreich.

Quelle: Helmholtz Gesellschaft