Analytik NEWS
01.02.2026
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Obst und Gemüse sind gesund - die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt, täglich zwei Portionen Obst und drei Portionen Gemüse zu essen. Doch nicht alles ist in jedem Fall und bedenkenlos genießbar. Manche beliebte Obst- und Gemüsesorten haben giftige Inhaltsstoffe, die man kennen und beachten sollte.

  • Aubergine
    Die lilafarbene Schale ist reich an Anthocyanen, die unsere Zellen vor freien Radikalen schützen, und Phenolsäuren, die sogar die Entstehung von Krebs hemmen können. Das bittere giftige Solanin kann zu Magenbeschwerden, Übelkeit oder Kopfschmerzen führen. Außerdem enthält die Aubergine Nikotin.
  • Kartoffel
    Der hohe Gehalt an Folsäure und den Vitaminen C und B sowie Ihr Stärkegehalt macht die Kartoffel zu einer sehr guten Energiequelle. Bekommt sie zu viel Licht, bildet sich allerdings giftiges Solanin, das sich in den grünen Stellen und grünen bis rötlichen Keimen befindet.
  • Linsen
    Ein hoher Eiweißanteil sowie B-Vitamine, Kalium, Calcium, Magnesium, Phosphor, Eisen und Zink machen die Hülsenfrucht zu einem wahren Superfood. Rohe Linsen enthalten aber das Gift Phasin, das die Zellmembranen der roten Blutkörperchen angreift und zu deren Verklumpung führen kann.
  • Litschi
    Die süßen Früchte enthalten Vitamin C und B sowie die für Muskeln und Knochen wichtige Mineralstoffe Kalium, Calcium und Magnesium. Zu viele oder unreife Früchte sollte man vermeiden, da das enthaltene Hypoglycin A den Blutzucker senken und zur Unterzuckerung bis zur Bewusstlosigkeit führen kann.
  • Physalis
    Die Kapstachelbeere enthält viel Vitamin C und ist reich an Phenolsäuren und Flavonoiden, wie Gallussäure und Kämpferol. Außer den Früchten sollte keine Pflanzenteile gegessen werden, da sie Tropanalkaloide wie Phrygrin und Cuscohygrin und Steroide wie Physaline oder Withanolide enthalten.
  • Rhabarber
    Die Vitamine C und K, Calcium, Kalium und Eisen machen den Rhabarber so gesund. Die ebenfalls - hauptsächlich in der Schale - enthaltende Oxalsäure ist ab 5 g für den Menschen tödlich, kann aber durch Kochen unschädlich gemacht werden. Mehr als ein bis zwei Stangen sollten nie roh gegessen werden.
  • Schwarzer Holunder
    Die Beeren enthalten reichlich Vitamin C und Eisen. Der Saft ist harntreibend und schleimlösend. Der Giftstoff Sambunigrin bewirkt, dass der Verzehr einer größeren Menge unreifer Beeren Übelkeit, Erbrechen und Durchfall hervorruft. Durch Erhitzen zerfällt der Stoff und die Beeren werden ungiftig.
  • Spinat
    Das Gemüse enthält viele wertvolle Vitamine aus der B-Gruppe, Vitamin A, C und K sowie Kalium, Calcium, Magnesium und Eisen. Roher Spinat enthält Oxalsäure, die die Aufnahme von Calcium, Magnesium und Eisen im Darm hemmt. Das enthaltene Nitrat kann im Körper zu Nitrit und Nitrosaminen reagieren.
  • Tomate
    Sie enthält viel Kalium, Vitamin C und Folat. Lycopin, das die Rotfärbung verursacht, zählt zu den Carotinoiden und gilt als Radikalfänger. Grüne Tomaten enthalten giftiges Solanin, was bereits bei Verzehrmengen von 100 bis 150 Gramm zu Vergiftungserscheinungen führen kann.
  • Zucchini
    Zucchini sind reich an Vitamin C und Kalium, was wichtig für Immunsystem und Zellen ist. Der geringe Kohlenhydratanteil hält den Blutzuckerspiegel stabil. Der ebenfalls enthaltene Bitterstoff Cucurbitacin ruft bei übermäßigem Verzehr Übelkeit, Erbrechen und Durchfall hervor.