23.07.2020

Nanopartikelanalyse in Lebensmitteln und Bedarfsgegenständen mittels SingleParticle-ICP/MS

Achim Schmottlach , INDIKATOR GmbH



Liegen Partikel in einem Endprodukt als Nanomaterial gemäß der Definition der EU vor? Eine Frage, die sich in letzter Zeit zunehmend Hersteller, Händler und auch Verbraucherorganisationen stellen. Mit der Kombination der Single-Particle-ICP/MS und mikroprozessorgesteuerter Ultraschallbehandlung wurde ein Verfahren entwickelt, welches schnell und kostengünstig eine Antwort liefert.

Bisher war gerade die Analyse im Endprodukt schwierig und extrem aufwendig. In Kosmetika oder Lebensmitteln lassen sich Verfahren wie Lichtstreuung oder Ultrazentrifuge aufgrund der Matrix nicht durchführen. Sofern unterschiedliche Partikel in einer Probe vorliegen, ist eine selektive Bestimmung von beispielsweise TiO2 nur mit sehr kostenintensiven Verfahren der Elektronenmikroskopie möglich.

Für die Untersuchung der Rohstoffe haben sich verschieden Verfahren durchgesetzt. Als gängige Analysenprinzipien werden bildgebende elektronenmikroskopische Methoden, wie die Transmissions- (TEM) und Rasterelektronenmikroskopie (REM), oder Partikelmessungen, die auf der Lichtstreuung (DLS, SLS, NTA) basieren, eingesetzt.

Das akkreditierte Auftragslabor INDIKATOR GmbH, hat jetzt eine Methode für die Routineanalyse etabliert, bei dem die Bestimmung der Partikelverteilung im Endprodukt schnell und kostengünstig möglich ist.

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