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Das Online-Labormagazin
18.09.2020

02.07.2020

Rauscharme Netzteile für optimierte Bildqualität in der Medizintechnik

Denny Vogel , Jörg Klenke , Systemtechnik Leber GmbH



Der Einsatz von Flachbilddetektoren, die unter anderem bei bildgebenden Systemen in der Röntgentechnik Verwendung finden, stellt Entwickler und Konstrukteure der Endgeräte vor die Herausforderung, eine möglichst störungsfreie DC Spannungsquelle zu integrieren. Nur so wird sichergestellt, dass die Aufnahme nicht durch Störungen "verrauscht" wird. Denn: Rauschen impliziert in der Bildgebung immer eine Kontrastminderung - und damit eine suboptimale Diagnose.

Egal ob Voruntersuchung, geplanter Eingriff oder Not-Operation: mit Hilfe von bildgebenden Verfahren, wie beispielsweise durch einen Computertomografen (CT) erstellte 3D-Bilder, können sich Mediziner ein möglichst realistisches Bild vom Inneren des Patienten machen, um verletzte oder befallene Körperteile zu untersuchen und eine möglichst genaue Diagnose zu stellen. Sogar während des Eingriffs werden solche Röntgensysteme eingesetzt, um die behandelten Körperteile in Echtzeit darzustellen.

Digitale Bildverarbeitung ist dabei heute Standard, da auf diese Weise erstellte Röntgenbilder leichter interpretiert werden können als analog erstellte. Dennoch gibt es Schwachpunkte: so kann es durch Sensor- oder Spannungsquellen bedingtes Rauschen zu einer Unschärfe bzw. Kontrastminderung in der gesamten Aufnahme kommen - und damit zu Spielraum für Interpretationen in der Diagnose. So kann es beispielsweise vorkommen, dass die Materialdicke fehlerhaft angezeigt wird. Ziel ist es daher, dieses Bildrauschen im digitalen System auf ein Minimum zu reduzieren.

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