23.01.2020

Worte und Taten


NOW oder LATER
Bild Pixabay Gerd Altman[CCO]
Manche Dinge müssen einfach getan werden, es gibt keine Alternative. Beispiele hierzu findet man in allen Lebensbereichen, sei es auf der Arbeit, im Privaten oder in der Politik. Leider ist es häufig so, dass Theorie (es muss etwas geschehen) und Praxis (lösen wir das Problem!) hier eklatant auseinander liegen.

Bevor dringende Arbeiten begonnen oder Investitionen getätigt werden, gibt es im Vorfeld in der Regel zahlreiche Meetings oder Diskussionsforen. Anschließend werden Arbeits- oder Neigungsgruppen gebildet, gefolgt von Planspielen und Ausschreibungen. Im schlimmsten Fall endet das Prozedere mit einer Absichtserklärung.

Natürlich müssen größere Vorhaben oder Veränderungen gut geplant sein, damit es im Nachhinein kein böses Erwachen gibt. Wenn sich aber in noch so zahlreichen Besprechungen nicht klären lässt, wer die Verantwortung übernehmen oder das Projekt finanzieren soll, welchen Zeitplan man einhalten muss und welche Kompromisse zu akzeptieren sind, kann man wirklich verzweifeln.

Nicht selten drängt sich der Eindruck auf, dass die Arbeit schon längst erledigt sein könnte, hätte man nicht so lange diskutiert. Geht es dabei um ein unaufgeräumtes Kinderzimmer, ist das zwar nervig, aber nicht weiter dramatisch. Anders sieht es aus, wenn es um Weiterentwicklung der Firmenstrategie oder die Verteilung geflüchteter Menschen auf europäische Staaten geht. Dann sind schon mal Arbeitsplätze oder gar Menschenleben in Gefahr!

Leider hat man nicht in jeder Situation die Möglichkeit, die Ärmel hochkrempeln um selbst tätig werden oder Arbeiten nachhaltig zu delegieren. Aber man kann den griechischen Philosophen Äsop zitieren und die Verantwortlichen mahnen:
Wo es Hände braucht, sind Worte völlig unnütz.
Äsop (ca. 620-560 v.Chr.)

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Autor: Anke Fähnrich


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Frau Elke Fleck27.01.2020 um 07:56:09

...mal wieder auf den Punkt gebracht!




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