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Analytik NEWS
13.03.2026

Probenvorbereitung für die PFAS-Analytik - Optimierung des oxidativen Aufschlusses nach dem TOP-Assay Verfahren



PFAS - per- und polyfluorierte Alkylsubstanzen - bilden eine große Gruppe von Chemikalien, die in der Industrie verwendet werden. Es handelt sich um synthetische, organische Verbindungen, die nicht in der Natur vorkommen. Aufgrund ihrer speziellen Eigenschaften finden sie seit vielen Jahren Anwendung in verschiedenen Industrieprodukten und in Konsumgütern.

Einige PFAS, insbesondere die perfluorierten Alkylsubstanzen, gelten als schädlich für die Gesundheit, Risiken und mögliche Umweltbelastungen werden auf vielen Ebenen diskutiert. Die Analytik steht hier vor besonderen Herausforderungen, sowohl was die Methodik betrifft, als auch in Bezug auf die Interpretation von Ergebnissen.

Basierend auf der in 2024 veröffentlichten neuen DIN-Norm (DIN 3608:2024-08) für die Bestimmung von Perfluoralkansäuren mittels LC-MS/MS nach oxidativem Aufschluss von Bodeneluaten (TOP-Assay) haben die S-prep GmbH und HF Innovation GmbH ein neues System für die Probenvorbereitung entwickelt, dass den oxidativen Aufschluss bei gleichzeitigem definiertem Schütteln optimiert und erleichtert.

PFAS-prep - eine Erleichterung im Labor für das TOP-Assay- Verfahren

Im TOP-Assay (Total Oxidizable Precursors) Analyseverfahren werden Oxidationsprozesse in der Umwelt simuliert, bei denen aus größeren Molekülen perfluorierte Säuren (PFCA) entstehen. Die Proben werden durch alkalische Oxidation mit Peroxodisulfat bei Temperaturen von 85 °C behandelt, um so die mit der Einzelanalytik kaum erfassbaren Vorläuferverbindungen in bestimmbare Perfluorcarbonsäuren umzuwandeln.

PFAS-prepMit dem PFAS-prep können platzsparend und über eine integrierte Steuereinheit bedienbar nach diesem Verfahren bis zu 23 Proben gleichzeitig für die Weiterverarbeitung mit der SPE vorbereitet werden. Eine der insgesamt 24 Positionen wird für das Referenzgefäß mit Temperatursensor verwendet. Durch die Kombination mit der Schüttelfunktion kann die Aufschlussdauer auf die in der DIN 3608:2024-08 mindestens geforderten 6 Stunden reduziert werden.

Die wichtigsten Funktionen:

  • 24 Positionen für 50 ml Polypropylengefäße - flexible Probenvorbereitung in einem kompakten Heizblock
  • Temperaturkontrolle über einen Eintauchsensor - präzises, reproduzierbares Erhitzen für optimale Ergebnisse
  • Integrierte Schüttelfunktion - orbital/horizontale Schüttelbewegung
  • Vollständig programmierbar - individuelle Parameter für jeden Arbeitsablauf
  • Automatische Abschaltfunktionen - erhöhte Betriebssicherheit
  • Benutzerfreundliche integrierte Steuerungseinheit - einfache Bedienung, Überwachung und Dokumentation aller Funktionen

Mit dem PFAS-prep können Sie die Probenvorbereitung für das TOP-Assay Verfahren optimal, reproduzierbar, sicher und zeitsparend in Ihre Laborabläufe integrieren.

» weitere Informationen PDF

» Video des Systems


S-prep GmbH
Im Amann 7
D-88662 Überlingen

Tel.: +49 7551 9326 96
Web: www.s-prep.com


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