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Das Online-Labormagazin
26.10.2021

04.10.2021

Gemeinsam stark: EMBL und Helmholtz Health bauen ihre Zusammenarbeit aus

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EMBL (Europäisches Laboratorium für Molekularbiologie) und die sechs Helmholtz-Zentren des Forschungsbereichs Gesundheit (Helmholtz Health) intensivieren ihre Zusammenarbeit. Damit kooperieren zwei herausragende Forschungsorganisationen, um die Grenzen der Gesundheitsforschung zu erweitern und den wissenschaftlichen Fortschritt für die Gesundheit der Menschen voranzubringen.

Data Science, Mikrobiomforschung, Umweltforschung, Infektionsbiologie sowie Gesundheits- und Krankheitsforschung mit besonderem Fokus auf Krebs- und Antibiotika - diese interdisziplinären Themen stehen im Mittelpunkt der vom Europäischen Laboratorium für Molekularbiologie (EMBL) und vom Helmholtz Forschungsbereich Gesundheit (Helmholtz Health) unterzeichneten Absichtserklärung.

Mit der Vereinbarung wollen EMBL und Helmholtz Health ihre Zusammenarbeit intensivieren und ihre Kräfte bündeln, um die drängenden Herausforderungen für Wissenschaft und Gesellschaft gemeinsam anzugehen. Ziel ist es unter anderem, die europäische Forschung in den Bereichen Prävention, Epidemiologie sowie personalisierte Medizin weiter voranzutreiben und einen Beitrag zum Wissens- und Technologietransfer zu leisten.

"Diese Zusammenarbeit zwischen Helmholtz Health und EMBL wird es ermöglichen, effizienter auf gesellschaftliche Herausforderungen wie künftige Pandemien, Klimawandel und Antibiotikaresistenzen zu reagieren", sagt EMBL-Generaldirektorin Edith Heard. "Indem wir in den Bereichen menschliche Ökosysteme, Infektionsbiologie und Umweltbiologie zusammenarbeiten, können wir die Gesundheit von Mensch und Erde verbessern."

Otmar D. Wiestler, Präsident der Helmholtz-Gemeinschaft, sagt: "EMBL und Helmholtz Health bündeln ihre enormen Stärken länder- und fachübergreifend und bauen eine außerordentliche wissenschaftliche Expertise auf. Wir benötigen kreative und innovative Ansätze in der Gesundheitsforschung, um das Thema Prävention konsequent voranzubringen. Gleichzeitig bieten wir mit dieser Kooperation talentierten Nachwuchswissenschaftlern auf beiden Seiten die einmalige Möglichkeit, interdisziplinär bei EMBL und Helmholtz zu forschen."

"Die wissenschaftlichen Interessen von EMBL und Helmholtz Health ergänzen sich hervorragend, so dass die Kooperationen einen echten Mehrwert für die Forschung bedeuten und damit einen spürbaren Gewinn für die Gesundheit erbringen können", sagt Michael Baumann, Vorstandsvorsitzender des Deutschen Krebsforschungszentrums und Vizepräsident für den Forschungsbereich Gesundheit.

In der Helmholtz-Gemeinschaft arbeiten18 naturwissenschaftlich-technische und medizinisch-biologische Forschungszentren in sechs Forschungsbereichen strategisch-programmatisch zusammen. Im Bereich Gesundheit (Helmholtz Health) konzentrieren sich sechs Zentren darauf, Erkrankungen rechtzeitig zu erkennen und frühzeitig zu behandeln - für ein gesundes und langes Leben.

Die Absichtserklärung unterzeichneten: Das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ), das Deutsche Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE), das Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung (HZI), das Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf e.V. (HZDR), Helmholtz Zentrum München - Deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt (HMGU) und das Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin in der Helmholtz-Gemeinschaft (MDC).

EMBL, das europäische Vorzeigelabor für Biowissenschaften, betreibt Grundlagenforschung in der Molekularbiologie und erforscht die Geschichte des Lebens. EMBL arbeitet bereits mit zwei Helmholtz-Zentren zusammen, in einer lokalen Allianz mit dem Deutschen Elektronen-Synchrotron (DESY) und in einer Absichtserklärung zu gemeinsamen Forschungsvorhaben mit dem Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ). EMBL-Wissenschaftler kooperieren außerdem mit mehreren anderen Helmholtz Zentren, z. B. mit dem Helmholtz Zentrum München - Deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt (HMGU), dem Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung (HZI) und dem Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin (MDC) in Berlin.

Quelle: Deutsches Krebsforschungszentrum (DKFZ)