Header
Das Online-Labormagazin
21.09.2021

24.04.2019

Entdeckung der [Fe]-hydrogenase in Bakterien eröffnet neue Möglichkeiten der Umwandlung von Wasserstoff

Teilen:


Wasserstoffgas ist ein grüner Energieträger. Mikroorganismen verwenden spezielle Enzyme, sogenannte Hydrogenasen, um dieses Gas in Energie umzuwandeln. Eines der Modellenzyme ist die [Fe]-Hydrogenase (Hmd), die den reversiblen Hydridtransfer zwischen H2 und dem methanogenen C1-Träger Tetrahydromethanopterin unter Verwendung einer einzigartigen prosthetischen Gruppe, dem FeGP-Cofaktor, katalysiert. Hmd, sein Paralog (HmdII) und der FeGP-Cofaktor wurden bisher nur in Archaeen identifiziert.

Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für terrestrische Mikrobiologie in Marburg sowie Mitarbeiter des Max-Planck-Instituts für Biophysik in Frankfurt und der Freien Universität Berlin haben nun herausgefunden, dass auch Bakterien in der Lage sind HmdII und den FeGP-Cofaktor zu produzieren.

Sie zeigten, dass bakterielles HmdII den bakteriellen C1-Träger Tetrahydrofolat nutzt. Dieser Befund ist von großer Bedeutung für die biotechnologische Entwicklung von Hmd-Varianten und deren Funktion in Bakterien.

Wasserstoffgas ist ein grüner Energieträger. Mikroorganismen verwenden spezielle Enzyme, sogenannte Hydrogenasen, um dieses Gas in Energie umzuwandeln. Eines der Modellenzyme ist die [Fe]-Hydrogenase (Hmd), die den reversiblen Hydridtransfer zwischen H2 und dem methanogenen C1-Träger Tetrahydromethanopterin unter Verwendung einer einzigartigen prosthetischen Gruppe, dem FeGP-Cofaktor, katalysiert. Hmd, sein Paralog (HmdII) und der FeGP-Cofaktor wurden bisher nur in Archaeen identifiziert.

Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für terrestrische Mikrobiologie in Marburg sowie Mitarbeiter des Max-Plank-Instituts für Biophysik in Frankfurt und der Freien Universität Berlin haben nun herausgefunden, dass auch Bakterien in der Lage sind HmdII und den FeGP-Cofaktor zu produzieren. Sie zeigten, dass bakterielles HmdII den bakteriellen C1-Träger Tetrahydrofolat nutzt. Dieser Befund ist von großer Bedeutung für die biotechnologische Entwicklung von Hmd-Varianten und deren Funktion in Bakterien.

» Originalpublikation

Quelle: Max-Planck-Institut für terrestrische Mikrobiologie (MPIterMic)