30.01.2020

Mikrofluidik in Standardisierung, Systemintegration und Prozessoptimierung

IVAM e.V.



Mikrofluidik spielt eine zunehmend wichtige Rolle in der Industrie und bei Anwendungen für das tägliche Leben: Die Produktion von Chemikalien in Mikroreaktoren ist effizienter, kontrollierbarer und nachhaltiger als in konventionellen Chemieanlagen.

Mobile Diagnose- und Therapiegeräte sind ohne mikrofluidische Komponenten, die kleine Mengen an Flüssigkeiten verarbeiten, nicht möglich. Labs-on-a-Chip oder Organs-on-a-Chip sind aus modernen Laboratorien nicht mehr wegzudenken.

Damit dies funktioniert, müssen viele verschiedene Zusatzkomponenten vorhanden sein: (Mikro-)Pumpen, Sensoren, elektronische Hardware, Steuer- und Analysesoftware etc. Verschiedene Materialien und Herstellungsverfahren sind weit entwickelt, z.B. Spritzgießen von Polymerwerkstoffen, Ätzen von Glas und Silizium oder mechanische Strukturierung von Metall.

Es werden neuartige, hochpräzise Verbindungstechniken benötigt, um kleine Kanalsysteme zu erzeugen. Oberflächenmodifikationen sind notwendig, um die Komponenten hydrophil oder hydrophob, biokompatibel, glatt usw. zu machen. In all diesen Prozessschritten gibt es höchste Anforderungen an Toleranzen und Genauigkeiten.

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