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Das Online-Labormagazin
24.09.2020

24.09.2020

Büretten in der Analytik: Mehr Effizienz durch die richtigen Werkstoffe

Dr. Christian Schurz, Matthias Stein , BRAND GMBH + CO KG



Auch ein ausgereiftes Laborgerät wie die Bürette aus Glas lässt sich weiter perfektionieren, damit der Anwender im Labor Zeit und Kosten spart. Da ist zum einen der Glaswerkstoff, der einen Einfluss auf die Präzision des Gerätes hat. BRAND hat sich entschieden, alle Büretten aus Borosilikatglas 3.3 zu fertigen. Gründe sind die bessere chemische Belastbarkeit und die für Büretten geforderte Genauigkeit in der zugrunde liegenden Norm DIN EN ISO 385. Borosilikatglas 3.3 setzt hier den Standard für Büretten. Zur Identifizie-rung nutzt BRAND die international an-erkannte Abkürzung Boro 3.3 als direkte Kennzeichnung auf den Büretten.

Einen zweiten Optimierungspunkt kennt fast jeder Anwender im Labor: die Hähne der Glas-Büretten. Waren früher sowohl die Büretten als auch die Hähne in der Regel aus Glas, wird seit vielen Jahren eine Kombination aus Glas und Kunststoff angeboten. Der Grund ist einfach: Beim Drehen (Dosieren) von Glashähnen tritt eine materialbelastende Reibung zwischen Hahn-küken und -sitz der Bürette auf, so dass Dichtheit und Langlebigkeit beeinträchtigt werden. Die Folge: Es sind Schmier-stoffe zum Gebrauch notwendig, bspw. Hahnfett oder Silikon-Paste. Ein solcher Schmierstoff ist durch die Verwendung von Kunststoffhähnen in Glasbüretten nicht mehr notwendig.

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