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21.05.2022
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Erklärung des Begriffs "transiente Gitterspektroskopie"


Die transiente Gitterspektroskopie (engl. Transient Grating Spectroscopy) ist eine optische Technik zur Messung der Ausbreitung von Quasiteilchen.

Diese Technologie ermöglicht die Beobachtung minimaler Volumenänderungen biologischer Moleküle. Die hohe Empfindlichkeit auf Veränderung der molekularen Struktur und die genaue Zeitauflösungen vom Femto- bis in den Millisekunden Bereich erlauben eine zeitliche Beobachtung biologischer Prozesse in Proteinen.

Es wird ein Laserstrahl auf die Probe geschossen und versetzt die Probe in Schwingungen. Anhand der durch die Vibrationen ausgelösten winzige Änderungen an der Oberfläche, können Rückschlüsse gezogen werden, was im Inneren der Probe geschieht.