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Das Online-Labormagazin
23.04.2021

Verantwortlichkeiten von und Fallgruben für Führungskräften in gefahrstoffverarbeitenden Betrieben


Ziel:

Man kann den Umgang mit Chemikalien oder chemischen Zubereitungen im Rahmen der beruflichen Tätigkeit als ubiquitär ansehen. Neben der sicher als an der Spitze stehenden chemischen Industrie, werden auch in anderen Gewerken durchaus aggressive Chemikalien verwendet. Beispiele sind die Verwendung von Natronlauge bei der Herstellung von Laugengebäck oder die Anwendung von flusssäurehaltigen Zubereitungen bei der Nachbearbeitung von Edelstahlschweißnähten in der Metallverarbeitung.

Als Führungskraft mit Personalverantwortung haben Sie erhebliche Verantwortlichkeiten für Ihre Mitarbeiter beim Umgang mit Gefahrstoffen, die bei Nichtbeachtung (oder fehlendem Wissen) auch zu juristischen Konsequenzen führen können. Auch als Arbeitnehmervertreter oder Fachkraft für Arbeitssicherheit bzw. Betriebsarzt sind Sie als Berater der betrieblichen Führungskräfte mit in diese Verantwortlichkeiten eingebunden.

Inhalt:

Es werden Fallbeispiele und Fragen vorgestellt und diskutiert:

  • Arbeitshygiene und Auswahl der persönlichen Schutzausrüstung bzw. Fehler bei deren Anwendung
  • Festlegung einer "angemessenen arbeitsmedizinische Vorsorge" nach § 3 Abs. 1 ArbMedVV) (Pflicht- Angebots- und / oder Wunschvorsorge) - insbesondere mit der Frage nach einem Humanbiomonitoring-Angebot bei "chemietypischer Vorsorgen"
  • Beschäftigung von besonders zu schützende Personengruppen im Betrieb (schwangere Frauen, stillende Mütter, Jugendliche)
  • Informations- und Unterweisungspflichten (z.B. TRGS 555)
  • Dokumentations- bzw. Meldeverpflichtungen (z.B. TRGS 410, ODIN) - inkl. der Veranlassung von nachgehenden Untersuchungen

Weiterhin können - auch bei größten Anstrengungen bzgl. eines sicheren Arbeitens - Unfälle mit chemietypischen Verletzungen nicht vollständig vermieden werden. Eine adäquate Vorbereitung auf ein solches Ereignis einschließlich der Organisation der ersten Hilfe / Rettungskette kann die Reaktionszeiten und -qualität auch der betrieblichen Ersthelfer verbessern.

Zielgruppe:

Geschäftsführer, Führungskräfte mit Personalverantwortung, Mitarbeiter mit ESHA-Verantwortung, angestellte und beauftragte Sicherheitsfachkräfte und Betriebsärzte, Mitarbeitervertreter in gefahrstoffverarbeitenden Unternehmen.


» Programmdetails und Anmeldung


Veranstalter:
Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh)
Typ und Ort:
Seminar (online)
Termin:
16.06.2021

Kontaktdaten:
Gesellschaft Deutscher Chemiker e.V.
Fortbildung
Postfach 90 04 40
D-60444 Frankfurt am Main

Tel.: +49 69 7917-364
Fax: +49 69 7917-475
Mail: Anfrage versenden
Web: www.gdch.de


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