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Das Online-Labormagazin
21.05.2022

Vereinfachen Sie die Analyse von polaren Verbindungen

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Trennen Sie eine Vielzahl von polaren Analyten mit einer neuartigen stationären Hybridphase

  • Ohne zeitaufwendige Derivatisierung oder Ionenpaarreagenz.
  • Wechseln Sie zwischen Retentionsmodi durch einfache Änderungen der mobilen Phase und kurze Äquilibrierungszeiten.
  • Ideal für die Erhöhung der Empfindlichkeit und Selektivität bei LC-MS-Analysen.

Raptor Polar X Säulen: Revolutionierung der LC-Analyse polarer Verbindungen

Geringe Retention, schwache Response, komplexe Verfahren zur Probenvorbereitung ... die Analyse polarer Verbindungen war in der Vergangenheit oft mit großen Problemen bezüglich Datenqualität und Laborproduktivität behaftet. Jetzt lässt sich die Analyse dieser anspruchsvollen und vielfältigen Verbindungen mithilfe der Raptor Polar X Säulen mit ihrer neuartigen Phasenchemie wesentlich einfacher durchführen, indem die Retention per HILIC und Ionenaustausch an einem einzigen Liganden kombiniert wird. Durch Bindung dieses speziellen Liganden an Core-Shell-Partikel (SPP) hat Restek eine Phase geschaffen, die eine Vielzahl polarer Verbindungen retardiert und effizient trennt. Die durch diese Merkmale erzeugte Synergie bietet die beispiellose Fähigkeit zur Analyse einer Vielzahl polarer Verbindungen und stellt LC-Analytikern in vielen Industriezweigen ein leistungsstarkes, produktives und flexibles Werkzeug zur Verfügung.

Säulen sind üblicherweise auf eine einzige Art von Wechselwirkung unter Ausschluss anderer spezialisiert. Dieser Ansatz hat sich bewährt, wenn die Zielanalyten identische Eigenschaften besitzen. Polare Verbindungen zeigen jedoch erhebliche Variation in ihren chemischen Eigenschaften. Für die Analyse von polaren Verbindungen bedeutet dies häufig die Verwendung mehrerer Methoden mit verschiedenen Säulen oder Bedingungen für jeden Verbindungstyp. Wie anhand der nachfolgenden Beispiele gezeigt, ist die Hybridphasenchemie der Raptor Polar X Säulen eine bessere Alternative:

QuPPe-inspirierte Liste polarer Verunreinigungen

Die europäische Quick Polar Pesticides (QuPPe)-Methode umfasst eine Reihe von polaren Analyten aus anionischen polaren Herbiziden wie Glyphosat und verwandten Verbindungen bis hin zu einer Vielzahl von Oxychlor-Verunreinigungen, darunter Chlorat und Perchlorat. Wie in Abbildung 5 gezeigt, kann die Raptor Polar X Säule dieses diverse Gemisch retardieren und schnell trennen, wobei die letzte Verbindung nach etwa 10.5 Minuten eluiert und die Analyse insgesamt nur 13 Minuten dauert. Diese Trennung wird mit einfachen ungepufferten mobilen Phasen durchgeführt, die mit 0,5% Ameisensäure angesäuert werden, um Peakverbreiterung und Peaktailing zu reduzieren. Die in Abbildung 5 gezeigte Methode konnte auch Verbindungen mit ähnlichen Massenfragmenten trennen, wie etwa AMPA von N-Acetyl-AMPA und Fosetyl-Aluminium von Phosphonsäure und Phosphorsäure (eine häufig beobachtete Matrixkomponente und Störquelle)

QuPPe-inspirierte Liste polarer Verunreinigungen

Underivatisierte Aminosäuren

Aminosäuren sind eine diverse Gruppe hochpolarer Verbindungen, die üblicherweise mittels Reversed-Phase- oder Ionenaustausch-Chromatografie unter Verwendung von Vor- oder Nachsäulenderivatisierung analysiert werden. Direkte Analyse von underivatisierten Aminosäuren ist aufgrund der geringen Retention und schlechten chromatografischen Performance schwierig. Auf einer Raptor Polar X Säule werden underivatisierte Aminosäuren mit nichtpolaren, polaren, positiv oder negativ geladenen Seitenketten jedoch retardiert und lassen sich mit einer einzigen Methode leicht trennen. Abbildung 6 zeigt die Analyse von 21 Aminosäuren, darunter ein Taurin-Nahrungsergänzungsmittel, in einer Matrix flüssiger Babynahrung nach einfacher Proteinausfällung und Verwendung des resultierenden Extrakts. Eine erweiterte Applikation für den klinischen Bereich (45&nbspAminosäuren in Plasma, inkl. Trennung von Leucin, Isoleucin und Alloisoleucin senden wir Ihnen gerne auf Anfrage zu.

Underivatisierte Aminosäuren

Ultrakurzkettige bis langkettige PFAS

Aktuelle LC-MS/MS-Methoden der Analyse per- und polyfluorierter Alkylverbindungen (PFAS) befassen sich in erster Linie mit kurzkettigen (C4-C6), langkettigen (C8 und höher) sowie alternativen Verbindungen, berücksichtigen jedoch nicht die neuen ultrakurzkettigen (C2 und C3) Verbindungen. Typische Reversed-Phase-Methoden für die PFAS-Analyse haben zu wenig Retention für ultrakurzkettige PFAS, während andere, auf Ionenaustausch basierende Methoden, zu viel Retention aufweisen, was eine schlechte chromatografische Performance zur Folge hat. Mit der Raptor Polar X Säule lassen sich aufgrund des ausgewogenen Retentionsverhaltens sowohl ultrakurzkettige als auch langkettige PFAS in einem einzigen isokratischen HPLC-Lauf innerhalb von 5 Minuten analysieren (Abbildung 7).

Ultrakurzkettige bis langkettige PFAS

Sie möchten mehr über die neuartige Raptor Polar X erfahren? Dann kontaktieren Sie uns, unsere LC Spezialisten setzen sich gerne mit Ihnen in Verbindung und besprechen mit Ihnen auch die Möglichkeit eines unverbindlichen Tests der Säule!

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Besuchen Sie uns 2022 auf folgender Messe:

  • analytica 2022 vom 21. - 24.06. (Halle A2.316)


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