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Das Online-Labormagazin
30.11.2020

Messgenauigkeit und Arbeitsablauf verbessern mit All-in-one Laborgefäßen



AHF Mini-VialsKein Laboranwender wünscht sich Kontaminationen in der zu analysierenden Probe. Gerade beim Nachweis kleinster Elementkonzentrationen in der Spurenanalytik können Kontaminationen das Messergebnis deutlich verfälschen.

Zudem kann es zum Verlust einer womöglich einmaligen Probe führen. Deshalb stellt in der Analytik neben der Probennahme der Probenvorbereitungsprozess ein besonderes Kontaminationsrisiko dar. Die Probe wird unter Umständen mehrmals in unterschiedliche oder ungeeignete Gefäße überführt. Dadurch sind Kontaminationen und hohe Blindwerte vorprogrammiert.

Als Lösung kann Ihnen AHF hochreine Probengefäße aus PFA anbieten, die den "All-in-one"-Ansatz verfolgen, d.h. Sie können mehrere Arbeitsschritte der Probenvorbereitung mit nur einem Probengefäß durchführen. Dies reduziert das Kontaminationsrisiko, erleichtert Ihren Arbeitsablauf, spart Zeit und reduziert die Kosten durch wiederverwendbare PFA-Gefäße.

Die Vials haben eine optimierte abgerundete Innenbodenform, welche die Probe beim Eindampfen nach unten fließen lässt und verhindert, dass Probenmaterial an der Gefäßwand hängen bleibt. Dadurch können wertvolle Proben sehr einfach wieder komplett aus dem Gefäß entnommen werden. Der abgerundete Innenboden erleichtert zudem die spätere Reinigung der Vials. Der Außenboden hingegen ist flach und sorgt damit für eine optimale Wärmeübertragung bei Heizplatten-Anwendungen.

Für die Herstellung der Gefäße wird das Fluorpolymer PFA verwendet. Dieses besitzt hervorragende Eigenschaften, die Ihre Analyseergebnisse deutlich verbessern können und Ihr Probenmaterial unverändert lässt. Es ist hochrein und enthält weder Katalysatorrückstände noch Weichmacher, die die Probe kontaminieren könnten. Die ultraglatte, hydrophobe Oberfläche lässt nichts anhaften und verringert Adsorptions- und Desorptionseffekte. So werden Blindwerte reduziert und Probenveränderungen vermieden.

PFA verfügt zudem über eine hohe chemische Beständigkeit und ist bis +250 °C stabil. Damit eignet es sich auch sehr gut für nasschemische Aufschlüsse wie sie in der Probenvorbereitung für die Elementanalytik mit ICP-OES und ICP-MS, z.B. im Bereich der Geochemie, Bioanalytik, Umweltanalytik und Halbleitertechnologie üblich sind. Die Gefäße bestehen aus transparentem PFA und sind mit Volumenmarken versehen. Das erleichtert das Befüllen und Sie haben Ihre Probe immer im Blick. Die Außenabmessungen sind so gehalten, dass die Röhrchen mit 12 ml und mit 25 ml in viele Autosamplerracks passen.

Für alle Gefäße sind Schraubdeckel verfügbar. Bei Applikationen im biochemischen und pharmazeutischen Bereich, wie z.B. die Aufbewahrung von Rückstellproben, können die Probengefäße mit einem Zusatzwerkzeug fest verschlossen werden. Dafür befinden sich am Sockel der Vials Einkerbungen, an die das Schraubwerkzeug sicher angesetzt werden kann.

Auch längere Aufbewahrungszeiten sind mit PFA-Gefäßen möglich, weil durch die hydrophoben Eigenschaften keine wertvolle Probensubstanz der oft kleinen Probenkonzentration an der Gefäßwand haften bleibt und die Probe wieder komplett entnommen werden kann.

Die All-in-one-Gefäße sind in mehreren Serien erhältlich: Zum einen als "Mini-Vials", mit einem Durchmesser von 22 mm und einem Volumen von 3, 5, 7, 12 oder 25 mL und zum anderen als "Standard-Vials" mit einem Durchmesser von 29 mm und einem Volumen von 15, 30 oder 50 mL.

Als weitere Serie stehen für größere Probenvolumina Gefäße ("Jars") mit einem Durchmesser von 49 mm und einem Volumen von 50, 100 und 180 mL zur Verfügung, die ebenfalls mit einem Schraubdeckel fest verschlossen werden können. Diese Gefäße sind vielseitig im Labor verwendbar, unter anderem eignen sie sich ebenfalls hervorragend für den Einsatz auf Heizplatten.


AHF analysentechnik AG
Kohlplattenweg 18
D-72074 Tübingen

Tel.: +49 7071 970 901-0
Fax: +49 7071 970 901-99
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