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30.09.2022

05.03.2015

Untersuchung von Beerenobst auf Rückstände und Kontaminanten

Carmen Wauschkuhn , Alexander Lemke, Marc Wieland, Chemisches und Veterinäruntersuchungsamt (CVUA) Stuttgart


Von Januar bis August 2014 wurden am CVUA Stuttgart insgesamt 178 Beerenobstproben aus konventionellem Anbau und 5 Beerenobstproben aus ökologischem Anbau auf Rückstände von über 600 Pflanzenschutzmittelwirkstoffen untersucht. Bei den konventionellen Beerenobstproben handelte es sich um 108 Proben Strauchbeeren und 70 Proben Erdbeeren, die überwiegend (78%) aus einheimischer Produktion stammten. Bei einer Probe Johannisbeeren aus Deutschland wurde die gesetzlich festgelegte Höchstmenge eines Wirkstoffes überschritten; damit entsprachen mit Ausnahme einer Probe alle Proben den gesetzlichen Vorgaben nach VO (EU) 396/2005. Die Quote der Höchstmengenüberschreitungen lag bei konventionellem Beerenobstmit 0,6% deutlich niedriger als in den Vorjahren.

Bei Beerenobst aus ökologischer Erzeugung entsprachen alle fünf Probenden gesetzlichen Vorgaben. Die Ergebnisse dieser Untersuchungen werden in Teil A des nachfolgenden Berichts dargestellt.

Im Jahr 2014 wurden verstärkt Chlorat, Perchlorat und Phosphonsäure in das Untersuchungsspektrum aufgenommen, für die aufgrund ihrer chemischen Eigenschaften spezielle Untersuchungsverfahren nötig sind. Die Situation bei Beerenobst wird aufgrund der gesonderten Thematik und Rechtslage im Teil B dieses Berichts dargestellt.


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