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26.06.2022

18.09.2009

Zytostatika-Kontamination: Reinraumkleidung oder Chemikalienschutzkleidung

Ulrike Koster , Steve Marnach , DuPont Personal Protection


Bei Arbeiten mit Zytostatika gilt es, Personen wirksam vor diesen vielfach canzerogen, mutagen und reproduktionstoxisch wirkenden Arzneimitteln zu schützen, gleichzeitig aber auch das Produkt vor Verunreinigungen durch den Menschen. Das Tragen von zweckmäßiger persönlicher Schutzausrüstung ist eine der dafür erforderlichen Maßnahmen. Dieser Beitrag behandelt dazu speziell den Aspekt Personenschutz, diskutiert die Anforderungen hieran und zeigt beispielhaft Lösungen für Einweg-Chemikalienschutzkleidung auf.

Zytostatika werden als Arzneimittel in der Krebstherapie (Chemotherapie) eingesetzt, um die Vermehrung von Tumorzellen zu hemmen und finden zunehmend Anwendung bei anderen Erkrankungen. Sie wirken aber nicht nur auf Tumorzellen toxisch, sondern greifen zugleich auch gesunde Zellen an.

Zytostatika haben teilweise selbst ein canzerogenes (krebserzeugendes), mutagenes (erbgutveränderndes) und reproduktionstoxisches (fortpflanzungsgefährdendes) Potenzial - und zählen somit zu CMR Stoffen. Bei direktem Hautkontakt wirken einige Zytostatika zugleich auch reizend oder sensibilisierend.


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