02.10.2019

Innivationspreis für Ideen zur Messung von Reifenabrieb und Emission von 3D-Druckern



Die Gewinner des Innovationspreises der WESSLING Group stehen fest: Bereits zum zwölften Mal hat das Beratungs- und Analytikunternehmen zukunftsweisende Ideen der Mitarbeiterschaft ausgezeichnet. Dieses Mal überzeugten vier Ideen aus Deutschland und Frankreich die Jury des WESSLING Innovation Awards, der mit 10.000 Euro dotiert ist.

Mit dem begehrten Preis wurden die Chemikerin Siema Lange und der Chemielaborant Jonas Holtgreve für ihre herausragende Arbeit auf dem Gebiet der Messung von Mikroplastik durch Reifenabrieb im Forschungsprojekt "Reifenabrieb in der Umwelt" (RAU) ausgezeichnet.

Der Chemiker André Schmitz hat neue Methoden zur Labormessung von Emissionen durch 3D-Drucker geleistet und wurde für diese Entwicklung ebenfalls zum Gewinner des WESSLING Innovation Awards.

WESSLING zählt damit zu einem der wenigen Labore, die sich mit diesem Thema beschäftigen. Kunden erhalten auf Basis dieser Erkenntnisse umfassende Beratung und können so 3D-Drucker für Wirtschaft und Verbraucher weiter optimieren.

Gemeinsam mit seinen Kollegen Rolf Bögeholz, Steffen Sommer und Holger Weingärtner aus dem Bereich Ingenieur- und Consultingleistungen ist André Schmitz an einer weiteren kundenorientierten Innovation beteiligt. Durch den Einsatz der Technik der 3D-Konstruktion für den 3D-Druck von Geländemodellen können potenzielle Herausforderungen des Baugrunds und dadurch entstehende Kosten für den Kunden im Vorfeld besser visualisiert werden.

Eine weitere Idee wurde während der Zeremonie in Budapest gefeiert: Die Innovation der Kolleginnen von WESSLING Frankreich am Standort Lyon kommt den Laboranten am Arbeitsplatz ebenso zugute wie den Kunden: Francis Bourdon, Fabienne Loisel, Sabrina Slimani und Audrey Goutagnieux entwarfen ein neues Vakuum-Filtersystem zur Vorbereitung von Bodenproben, ließen neue Trichter durch einen Glashersteller anfertigen und bauten das System selbst.

Die Innovation beschleunigt die Dauer der Probenvorbereitung erheblich und erleichtert die Arbeit im Labor, wo für die Reinigung jetzt nicht mehr schwere Geräte umgebaut werden müssen. Täglich können fünfzig zusätzliche Proben gefiltert und damit schnellere Ergebnisse geliefert werden.

Quelle: WESSLING GmbH