04.04.2019

Das richtige Timing für molekulare Filme



Wissenschaftler träumen seit langem davon, die Details chemischer und biologischer Reaktionen filmen zu können, indem sie Schnappschüsse dieser Prozesse aufnehmen und zusammenfügen.

Das richtige Timing der einzelnen Aufnahmen der Filme hängt von verschiedenen Faktoren ab, darunter von den als "Jitter" bezeichneten Schwankungen der Ankunftszeit der optischen Laserpulse, mit denen zum Beispiel Moleküle angeregt werden können, bevor sie mit Röntgenpulsen des European XFEL untersucht werden. In der Zeitschrift Optics Letters beschreiben die Forscher, wie sie den Jitter-Effekt an der SPB/SFX Experimentierstation des European XFEL gemessen haben und wie dieser reduziert werden kann.

Von molekularen Filmen werden Erkenntnisse erwartet, die zu technologischen Innovationen und neuen Entwicklungen führen können. An der Veröffentlichung waren Wissenschaftler von European XFEL, der Universität Kiel, des Helmholtz-Zentrums Dresden-Rossendorf, der La Trobe University, des SLAC National Accelerator Laboratory und von DESY beteiligt.

» Weitere Informationen (englisch)

» Originalpublikation

Quelle: European XFEL GmbH




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