02.05.2019

Shimadzu Europa GmbH

FTIR-Analyse von Getränkeflaschen aus PET und nachwachsenden Rohstoffen

Marion Engelkraut-Holtus Kontakt, Shimadzu Europa GmbH



Plastikverpackungen, Kunststoffmüll, Mikroplastik und der Umweltschutz: Die Belastung von Natur und Meeren durch Kunststoff ist eines der Topthemen in der Presse. Kunststoff verrottet und vermodert nicht; es dauert Jahrzehnte bis Jahrhunderte, bevor er von der Natur abgebaut ist.

PET als vielseitig einsetzbarer Kunststoff wird unter anderem genutzt, um Getränkeflaschen herzustellen. Trotz starker Recycling-Bemühungen hat sich die Produktion von 40 auf 56 Mio. Tonnen erhöht (2008-16).

Dass die stabilen polymerbasierten Getränkeflaschen aus Polyethylenterephthalat (PET) gefertigt sind, kann man auf den entsprechenden Flaschen lesen, denn das Symbol für PET im Recycling ist ein klar geschriebenes 'PET' im Recycling-Symbol oder '1' im Recycling-Dreieck. Dieser Stoff kann als Abfall der Wiederverwertung zugeführt werden.

Um das Thema Umweltfreundlichkeit zu bedienen, werden auch alternative Kunststoffe aus natürlichen Grundsubstanzen angestrebt, wie PLA, ein auf Polylactatsäure basierender Kunststoff. Bezüglich seiner physikalischen Eigenschaften (Stabilität von Flaschen, Boxen und Folien, etc.) ist er jedoch nicht mit der gleichen Flexibilität wie PET ausgestattet. PLA ist bisher eher steif und brüchig. Man findet den Kunststoff in der Lebensmittelanwendung in Einweggeschirr und Einweggetränkebechern; er wird aber auch bei 3D-Druckern zum Drucken eingesetzt.

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