21.11.2019

Veränderungen sind alternativlos!


Nichts ist unmöglich
Bild: Pixabay [CCO]
Elon Musk, der von manchen als der Leonardo da Vinci des 21. Jahrhunderts bezeichnet wird, ist sicher eine der schillerndsten Persönlichkeiten unserer Zeit. Und das nicht erst seit seiner Ankündigung, ein Tesla-Werk in Brandenburg zu bauen.

Er ist auch bekannt dafür, viele Dinge anzukündigen, die sich dann nicht immer alle halten lassen. Also warten wir ab, ob das Werk dort wirklich gebaut wird. Naturschützer wollen es übrigens auch schon stoppen, weil dort die Brandenburgische Fledermaus bedroht ist. Aber das trifft heutzutage jedes Bauprojekt, vom Windrad über den Mobilfunkmast bis zu Stromtrassen oder den neuen Stuttgarter Bahnhof. Irgendjemand klagt immer und will solche Projekte verhindern und den Status Quo bewahren.

Leider ist es nun mal so, dass jedes Bauvorhaben, ja sogar die menschliche Existenz selbst, einen groben Eingriff in die Natur darstellt, aber man sollte doch die Kirche im Dorf lassen und die Sinnhaftigkeit jedes Vorhaben ideologiefrei bewerten. Es gibt beispielsweise Modellrechnungen, wie viel CO2 ein neugeborenes Kind bis zu seinem 18. Lebensjahr freisetzt, aber wollen wir uns deswegen nicht mehr fortpflanzen?

Vielleicht wächst hier ja jemand vom Schlage eines Elon Musk heran, der ohne Denkverbote, Firmen gründet und auf den ersten Blick abstruse Ideen wie die Besiedelung des Mars verfolgt, auch wenn sie vielleicht scheitern. Wir brauchen viel mehr solche kreativen Köpfe!

Vor ein paar Jahren noch hätte sicher niemand vermutet, dass die Firma Tesla heute einen höheren Börsenwert als die alteingesessenen Autobauer Daimler und BMW hat. Ob ein Tesla nun das ideale Fortbewegungsmittel des 21. Jahrhunderts ist, sei mal dahingestellt. Aber das Unternehmen treibt die Forschung und Entwicklung auf dem Gebiet der Mobilität wie kaum ein anderes voran und die etablierten Unternehmen hecheln nur hinterher, weil sie lieber an alten Konzepten festhalten, als Innovationen zu wagen und dadurch vielleicht ein Scheitern zu riskieren. Wir lieben eben unseren Dieselmotor und überlassen die Entwicklung der E-Mobilität daher anderen. Ob das die richtige Strategie war, werden wir schon in wenigen Jahren wissen ...

Ein Motto des unermüdlichen Tuns von Elon Musk, das sehr gut zum momentan alles überdeckenden Thema Klimawandel passt, lautet übrigens:

Manche Menschen mögen keine Veränderungen, aber du musst sie akzeptieren, wenn die Alternative eine Katastrophe ist.
(*1981)

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Autor: Dr. Torsten Beyer


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